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wahnsinn.

Regen im Kopf und überhaupt überall
wo er nicht hingehört.
Das Handy schweigt und ich auch,
zumindest überwiegend.
Krebse zerfressen Existenzen,
während dein sturer Kopf alles zur Seite schiebt
werden aus Sekunden Stunden
aus Tagen Wochen

... oder sogar Jahre ...
3.8.11 21:31


wahnsinn.

... sie könnte mir zu gute halten, dass keine Hochhäuser einstürzen, während ich diesenn Satz sage und unsere Gedanken nicht drohen sich endgültig zu verirren. where is my mind ? again ... and again
27.7.11 20:53


zitatwut.

"ich war schon immer eine ersatzperson, mein Leben lang. ich bin keine nancy, ich wollte nie eine nancy sein und ich bin auch keine katja, nein! auch wenn er sagt er liebt mich ..." elisabethtown
25.7.11 20:39


wahnsinn.

reisst die Trauer aus den Büchern,
aus meinem Kopf und überhaupt aus allem, was mich umgibt ...
25.7.11 11:39


wahnsinn.

was passiert hier ?
18.4.11 09:21


zitatwut.

"versteck mich wo du mich nicht findest,
damit auch du mich mal vermisst ..."
17.4.11 17:41


zitatwut.

"Fast alles was du tust ist letzten endes unwichtig,
aber es ist sehr wichtig,
daß du es tust.
Denn niemand sonst wird es tun.
Jemand tritt in dein leben und die eine hälfte von dir sagt,
du bist noch lange nicht bereit,
während die andere sagt,
sorg dafür daß sie für immer dir gehört ..."

[remember me.]
9.4.11 14:01


zitatwut.

"wach bleiben, bitte nicht schlafen, jemand muss da sein der mich versteht ..." [Bosse - drei millionen]
29.3.11 06:45


27.3.11 21:31


puzzle.teile.

Sätze, die dein Leben für immer verändert haben :
Sie ist tot.

Sie findet ihre Worte wieder, während mir meine verloren gehen.
Ich vergrabe sie in meinen Hosentaschen, während mein Leben an mir vorbei zieht.

Meine Schwester ist mir irgendwo zwischen Leere und Selbstverwirklichung abhanden gekommen, genau wie du.
Alpträume haben Ihren Platz eingenommen.

Wir werden nie so intensiv sein, wie du und sie.
23.3.11 18:23


welcome home.

radical face - welcome home

"All my nightmares escaped my head
Bar the door, please don't let them in
You were never supposed to leave
Now my head's splitting at the seams
And I don't know if I can ..."
17.3.11 22:49


wahnsinn.

seit ich hier das letzte Wort geschrieben habe, ist uns die Zeit nur so davon gerannt, während der Zeiger gerade heute förmlich am Zifferblatt festgeklebt zu sein scheint. Zwischen Momenten liegen Jahre und trotzdem ist alles beim alten. Nur die Rollen wurden neu besetzt. Sie fehlt. "Melancholie, ach fick dich ins Knie." die Masse an Neuigkeiten erschlägt mich. Worte erschlagen mich. Ihre Worte erschlagen mich. Damien rice im Ohr. Ich bin wieder zurück, an dem Ort, an dem alles begann. Irgendwie fühlt es sich an, als würde ich nachhause kommen.
17.3.11 22:45


zitatwut.

"Any time tomorrow I will lie and say I'm fine
I'll say yes when I mean no
And any time tomorrow
The sun will cease to shine
There's a shadowman who told me so ... "

[k´s choice "shadowman"]
17.3.11 21:35


herz.blut #5

traurig.
16.9.09 19:56


wahn.sinn #29

Die Beste (wieder völlig chloroformfrei),
das Kameramädchen und ich, ziehen los um die Welt zu retten.

"ich mach die Augen zu und nehme all meinen Mut denn ich weiß, heute muss ich etwas Gutes tun ich mach die Augen zu und nehme all meine Wut hier kommt ein ganz normaler Held ich rette die Welt ..."
[Madsen, Ich rette die Welt]

Die Adern voller Alkohol und die Hosentaschen voller Tagträume.
Aber vorallem diese traumgefüllten Hosentaschen soll man nicht unterschätzen.

Wir sitzen vor dem Lokal, von dem Jul(i)e so schwärmt, essen die besten Rigatoni Napoli, die ich je gegessen habe.
Mit frischem Basilikum und so.
Der Alkohol steigt uns in die Köpfe.
Die Stimmung wird sehnsüchtig und wir scheinen irgendwie gerade so intensiv zu leben, dass ich ganz ruhig werde. Ich sauge jede Facette dieser unglaublichen Stimmung in mich hinein. Ich liebe diese Familienabende und ich liebe das ganze drum herum. Weil ich mich in ihnen immer wieder finde. Wir finden uns immer wieder in ihnen. Erkenntnisse kommen, Ängste gehen ...

Das Kameramädchen hat sich Hals über Kopf in Jul(i)e verliebt,
die Beste kennt ihre Fehler und kommt nicht dagegen an und ich ? Ich stehe mir immer wieder selbst im Weg und die Angst vor kalten Füssen sitzt mir im Nacken.

"Bei Steffi dachte ich mir, sie muss doch endlich mal sehen, dass das ein Brot ist. Bei Julia hätte ich am liebsten angefangen zu weinen und bei ihr dachte ich mir nur : Ich muss jubeln, die ist toll. Sie hat mal eine positive Lebenseinstellung und ist nicht immer so depressiv. Ausserdem seid ihr für mich wie Teffi und Anke ... und du weisst was das heisst. Verdammt, verkack das ja nicht. Ihr seid toll zusammen "

Irgendwann zwischen ihrem ersten und dem letzten Wort, trifft mich die Sehnsucht besonders hart.
weiss auf schwarz.

Wir klauen zwei Windlichter in einem Strassenlokal.
Laufen damit quer durch die Stadt und landen schliesslich bei Jul(i)e. Ich bin so besoffen. Rutsche irgendwann die Wand im Flur hinunter und komme erst auf dem Teppich zum Stillstand.
Das Kameramädchen stellt fest, dass der Türrahmen und ihre Augenbraue nicht kompatibel sind.

Dann lande ich auf Jul(i)es Bett.
Das Mädchen aus Wien landet neben mir.
Ich wechsle auf den Stuhl.
Auf den Boden.
Wieder auf den Stuhl.
Alles dreht sich.

Irgendwann sitzen wir alle auf dem Balkon.
Rauchen. Ich rauche dem Mädchen aus Wien fast ihre ganzen Kippen weg. Sie erzählt vom Veganerdasein, von L. stellt mir Fragen über das Sternenmädchen und mich. Die anderen kommen und gehen. Wie der Rauch.

Sie schenkt mir ein Pferdchenfeuerzeug.

Eine Flasche Weisswein, einen Caipi und ein Becks später liege ich im Bett.
sehnsüchtig.
14.9.09 16:40


wahn.sinn #28

Schlaflos.

"Nachts wenn alle schlafen kann ich so laut denken wie ich will ich bin hier und hier ist auch mein ziel ..."
[Tagtraum, Mein Glück]

Die Intrigen gehen in die letzte Runde.
Ein Hoch auf die Drehbuchautoren.

Die Traurigkeit ist letzte Woche in mich hinein gekrochen.
Hat sich festgesetzt.
Irgendwo zwischen dem Herzen und dem Verstand hat sie sich ein Haus gebaut. Buenos Dias Messias.
Ich schiebe sie beiseite.
Lenke mich ab.
Laufe durch fremde Städte, fremde Welten.
Bin der ständige Beobachter.
Beobachte Menschen.
Stelle mir vor, wie ihr Leben verläuft, wo sie hinfahren, was sie beschäftigt.
Stürze mich vom Dach der Welt.
Will ankommen.
Irgendwo ankommen.
Ich geniesse jedes Gefühl.
Seziere es.
Versuche es in mich einzubetten.
Fühle mich wie ein Kind, welches die Welt neu entdeckt.
Erneut.
Immer und immer wieder.

Ich habe die Angst besiegt.
Zumindest die mit dem Namen "Verlassen werden". Irgendwann hat sich ein Gedanke in meinem Kopf festgesetzt. dort eingenistet, wie ein Parasit.
Ernährt sich von Selbstbewusstsein und dem Gefühl etwas wert zu sein. Immer wieder pumpte er sein Gift durch meine Adern. Streute Methastasen in jede Zelle meines Unterbewusstseins. Jeden Schritt den ich gegangen bin habe ich geplant.
Jede Reaktion habe ich in Betracht gezogen.
Verbogen und verformt zwängte ich mich in Lebenslücken. Lücken in die ich nie wirklich rein gepasst habe. Wie ein Chamäleon wechselte ich immer wieder das Aussehen, die Farbe. Irgendwann hat er sich eingenistet.
Der Gedanke, dass man nie bei dir bleiben wird, wenn du schwierig bist, wenn du sagts was du denkst und wenn du unbequem wirst. Wenn du Grenzen aufzeigst.
Bis hier her und nicht weiter.

Das Ja sager dasein wird abgeschafft.
Die Angst vor dem verlassen werden ist ein gottverdammtes Arschloch und der Parasit ist es nicht wert geneährt zu werden.
Wer dich wirklich mag, der geht auch nicht. Nicht einfach so.
Und wenn sie einfach so gehen, dann sind sie es nicht wert.
PUNKT.

Sie fragt mich, wie ich sie sehe und ob ich sie ertragen kann.

Ich kann, auch wenn sie es mir schwer macht.
Und ich sehe, auch wenn sie es mit allen Mitteln zu verbergen versucht.
Ich sehe ein Mädchen, dass viele Masken trägt.
Leichtigkeit.
Einfachheit.
Aber hinter den Masken brodelt es.
Es ist schwer an das Mädchen heran zu kommen.
Aber nicht unmöglich.
Und vorallem ist sie es wert zu warten.

Ich liebe den Moment, wenn die Masken fallen.

Gestern habe ich die Traurigkeit herausgerissen,
und den Parasiten
und überhaupt alles, was hätte zwischen uns stehen können.

12.9.09 08:29


zitat.wut #6

"Deep inside I don`t feel alright
It burns like fire
It`s twined around by barb wire
It pricks it bites
You`ll need a life to cut it out of my mind
I`m too shy I`m too dumb unable to talk about this ..."

[Emil Bulls, Leaving you with this]
12.9.09 08:05


zitat.wut #5

"don´t marry her, fuck me"
[The beautiful south]
11.9.09 22:11


wahn.sinn #27

Jule und ich laufen durch Würzburg.
Sammeln Eindrücke in den Hosentaschen.

Ein Gebäude aus rohem Beton und verdrehter Architektur.
Wir schlendern durch die Treppenhäuser.
Vorbei an dem Schein, dem Sein und dem Glanz.
Machen Fotos.
Halten alles fest.
Und ich habe kopfkino anfälle.
Heftige kopfkinoanfälle, in denen wir uns lieben und alles nur noch halb so traurig und sehnsüchtig ist wie gerade.
Mir steigt der Schweiss in den Nacken.
Auf die Stirn.

Wir treffen T., die eine Wohnung anbietet.
Eine alte, nicht mehr so tau frisch, aber gemütlich und roh. Angenehm roh.
Wartend.
Wartend auf Kreativitätsanfälle und Buntstiftschwünge.

Dann treffen wir zwei Chemiestudenten in einer gelben Wohnung. Das Zimmer ist orange weiss und einladend.
Aber ausladend ist die Tatsache, dieser hochnässigen Tussi, welche mit uns die Wohnung betritt.
Als sie weg ist, ist alles angenehmer.

Als letztes treffen wir einen Soldaten und einen Kälteanlagenbauer. Sie nehmen uns mit in einem grünen Volvo und bringen uns in einen kleinen Vorort.
Wir betreten ein dunkles Haus, in dem es vermodert riecht.
Kälte kriecht in mich hinein.
Setzt sich irgendwo fest, zwischen Bewusstsein und dem unbewussten.
Immer auf der Hut, auf der Lauer.
Ich fühle mich nicht wohl.
Träume von Armen und Händen.
Sehe das Holzschild.
"Beim Krümel" und muss es fotografieren.
Für sie.
Mir wird warm.

Ich will Züge.
Züge, die sie zu mir bringen oder umgekehrt.
11.9.09 13:29


ab.getaucht #1 Bilder von Ihr

Karen-Susan Fessel
Bilder von Ihr

gewidmet
Anna Karstens
1943-1995

1.
Sie fehlt mir. Immer noch fehlt sie mir. Sie fehlt mir auf eine Art, daß es mir die Kehle zusammenschnürt, eng und heiß wird sie mir, das Schlucken wird schwer und schwerer, bis es ganz unmöglich scheint. Aber ich reiße mich zusammen.
"Trage es mit Fassung", hat meine Tante Krüpp zu mir gesagt. Tante Krüpp ist in Wirklichkeit nicht meine Tante, aber ich habe sie immer so genannt. Sie wohnte neben uns, neben meiner Mutter und mir, als ich noch ein Kind war und dann, später, ein junges Mädchen. Tante Krüpp ist die einzig wahre Tante, die ich je hatte. Tante Krüpp, alt, klein und mit leicht verkrümmten Gelenken, die ihr das Aufstehen und das Verrichten alltäglicher Hausarbeiten immer schwerer machen; Tante Krüpp scheint ein Relikt aus einer Vergangenheit, die nicht nur weit an Jahren zurückliegt, sondern auch meine eigene ist. Auch diese liegt weit zurück.
"Trage es mit Fassung", hat Tante Krüpp gesagt. Ich kann das nicht.Ich habe nie Zeiten gekannt, in denen ich etwas mit Fassung tragen mußte. Ich habe alles so getragen.
Als ich das letzte Mal in Berlin war, traf ich eine alte Bekannte, die ich seit langer Zeit nicht mehr gesehen hatte. Ihr Lachen, als sie mich sah, in einer Bar, die wir früher oft gemeinsam besucht haben, machte mich verdammt froh. Irgendwann fragte sie mich, ob ich noch mit Suzannah zusammen bin. Es hat mir wieder die Sprache verschlagen. Wie oft ist mir diese Frage in den letzten beiden Jahren schon gestellt worden? Immer noch verschlägt es mir die Sprache. Ich konnte nur den Kopf schütteln. Sie gab ihrem Bedauern Ausdruck, und ich fügte hinzu: "Suzannah ist gestorben".

Ich weiß nicht, warum ich immer diesen Ausdruck benutze, anstatt zu sagen: "Suzannah ist tot." Tot - das klingt so viel klarer, direkter. Und härter. Vielleicht ist es mein Empfinden, das mich dazu bringt, es weicher auszudrücken, weich von der Art einer kratzigen Bastmatte auf einem abgeschabten Fliesenboden. Aber "gestorben" klingt, als sei es erst vor kurzem gewesen, und so ist mir auch: als sei es erst vor kurzem geschehen.
Suzannah ist vor nicht ganz zwei Jahren gestorben, genauer gesagt, vor einem Jahr, acht Monaten und fünfundzwanzig Tagen. Ich war nicht dabei ...
11.9.09 12:06


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