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wahn.sinn #28

Schlaflos.

"Nachts wenn alle schlafen kann ich so laut denken wie ich will ich bin hier und hier ist auch mein ziel ..."
[Tagtraum, Mein Glück]

Die Intrigen gehen in die letzte Runde.
Ein Hoch auf die Drehbuchautoren.

Die Traurigkeit ist letzte Woche in mich hinein gekrochen.
Hat sich festgesetzt.
Irgendwo zwischen dem Herzen und dem Verstand hat sie sich ein Haus gebaut. Buenos Dias Messias.
Ich schiebe sie beiseite.
Lenke mich ab.
Laufe durch fremde Städte, fremde Welten.
Bin der ständige Beobachter.
Beobachte Menschen.
Stelle mir vor, wie ihr Leben verläuft, wo sie hinfahren, was sie beschäftigt.
Stürze mich vom Dach der Welt.
Will ankommen.
Irgendwo ankommen.
Ich geniesse jedes Gefühl.
Seziere es.
Versuche es in mich einzubetten.
Fühle mich wie ein Kind, welches die Welt neu entdeckt.
Erneut.
Immer und immer wieder.

Ich habe die Angst besiegt.
Zumindest die mit dem Namen "Verlassen werden". Irgendwann hat sich ein Gedanke in meinem Kopf festgesetzt. dort eingenistet, wie ein Parasit.
Ernährt sich von Selbstbewusstsein und dem Gefühl etwas wert zu sein. Immer wieder pumpte er sein Gift durch meine Adern. Streute Methastasen in jede Zelle meines Unterbewusstseins. Jeden Schritt den ich gegangen bin habe ich geplant.
Jede Reaktion habe ich in Betracht gezogen.
Verbogen und verformt zwängte ich mich in Lebenslücken. Lücken in die ich nie wirklich rein gepasst habe. Wie ein Chamäleon wechselte ich immer wieder das Aussehen, die Farbe. Irgendwann hat er sich eingenistet.
Der Gedanke, dass man nie bei dir bleiben wird, wenn du schwierig bist, wenn du sagts was du denkst und wenn du unbequem wirst. Wenn du Grenzen aufzeigst.
Bis hier her und nicht weiter.

Das Ja sager dasein wird abgeschafft.
Die Angst vor dem verlassen werden ist ein gottverdammtes Arschloch und der Parasit ist es nicht wert geneährt zu werden.
Wer dich wirklich mag, der geht auch nicht. Nicht einfach so.
Und wenn sie einfach so gehen, dann sind sie es nicht wert.
PUNKT.

Sie fragt mich, wie ich sie sehe und ob ich sie ertragen kann.

Ich kann, auch wenn sie es mir schwer macht.
Und ich sehe, auch wenn sie es mit allen Mitteln zu verbergen versucht.
Ich sehe ein Mädchen, dass viele Masken trägt.
Leichtigkeit.
Einfachheit.
Aber hinter den Masken brodelt es.
Es ist schwer an das Mädchen heran zu kommen.
Aber nicht unmöglich.
Und vorallem ist sie es wert zu warten.

Ich liebe den Moment, wenn die Masken fallen.

Gestern habe ich die Traurigkeit herausgerissen,
und den Parasiten
und überhaupt alles, was hätte zwischen uns stehen können.

12.9.09 08:29
 


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