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wahn.sinn #29

Die Beste (wieder völlig chloroformfrei),
das Kameramädchen und ich, ziehen los um die Welt zu retten.

"ich mach die Augen zu und nehme all meinen Mut denn ich weiß, heute muss ich etwas Gutes tun ich mach die Augen zu und nehme all meine Wut hier kommt ein ganz normaler Held ich rette die Welt ..."
[Madsen, Ich rette die Welt]

Die Adern voller Alkohol und die Hosentaschen voller Tagträume.
Aber vorallem diese traumgefüllten Hosentaschen soll man nicht unterschätzen.

Wir sitzen vor dem Lokal, von dem Jul(i)e so schwärmt, essen die besten Rigatoni Napoli, die ich je gegessen habe.
Mit frischem Basilikum und so.
Der Alkohol steigt uns in die Köpfe.
Die Stimmung wird sehnsüchtig und wir scheinen irgendwie gerade so intensiv zu leben, dass ich ganz ruhig werde. Ich sauge jede Facette dieser unglaublichen Stimmung in mich hinein. Ich liebe diese Familienabende und ich liebe das ganze drum herum. Weil ich mich in ihnen immer wieder finde. Wir finden uns immer wieder in ihnen. Erkenntnisse kommen, Ängste gehen ...

Das Kameramädchen hat sich Hals über Kopf in Jul(i)e verliebt,
die Beste kennt ihre Fehler und kommt nicht dagegen an und ich ? Ich stehe mir immer wieder selbst im Weg und die Angst vor kalten Füssen sitzt mir im Nacken.

"Bei Steffi dachte ich mir, sie muss doch endlich mal sehen, dass das ein Brot ist. Bei Julia hätte ich am liebsten angefangen zu weinen und bei ihr dachte ich mir nur : Ich muss jubeln, die ist toll. Sie hat mal eine positive Lebenseinstellung und ist nicht immer so depressiv. Ausserdem seid ihr für mich wie Teffi und Anke ... und du weisst was das heisst. Verdammt, verkack das ja nicht. Ihr seid toll zusammen "

Irgendwann zwischen ihrem ersten und dem letzten Wort, trifft mich die Sehnsucht besonders hart.
weiss auf schwarz.

Wir klauen zwei Windlichter in einem Strassenlokal.
Laufen damit quer durch die Stadt und landen schliesslich bei Jul(i)e. Ich bin so besoffen. Rutsche irgendwann die Wand im Flur hinunter und komme erst auf dem Teppich zum Stillstand.
Das Kameramädchen stellt fest, dass der Türrahmen und ihre Augenbraue nicht kompatibel sind.

Dann lande ich auf Jul(i)es Bett.
Das Mädchen aus Wien landet neben mir.
Ich wechsle auf den Stuhl.
Auf den Boden.
Wieder auf den Stuhl.
Alles dreht sich.

Irgendwann sitzen wir alle auf dem Balkon.
Rauchen. Ich rauche dem Mädchen aus Wien fast ihre ganzen Kippen weg. Sie erzählt vom Veganerdasein, von L. stellt mir Fragen über das Sternenmädchen und mich. Die anderen kommen und gehen. Wie der Rauch.

Sie schenkt mir ein Pferdchenfeuerzeug.

Eine Flasche Weisswein, einen Caipi und ein Becks später liege ich im Bett.
sehnsüchtig.
14.9.09 16:40
 


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